Die Welt mit anderen Augen

Die Fähigkeit habe alles zu überschauen um dann fest zu stellen, das es in dieser Welt keine Probleme gibt und noch nie gegeben hat. Dann wird alles sehr neutral und gleichgültig. Ich höre auf zu werten und höre auf ICH zu sein, beginne die Welt mit ihren eigenen Augen zu sehen.

Dazu im Kontrast steht ein kleiner Mann, der weint wenn er nichts mehr sehen kann, weil er Angst davor hat was ihn berührt. Doch diese Angst führt zu Verschlossenheit, Missverständnis, Verwirrung, Angriffen.

Existenzangst ? Angst etwas "wichtiges" zu verlieren ? Angst vor dem Tot ? Also lieber Töten als getötet werden. Würden doch alle so denken. Oh... im Grunde genommen denken doch alle so ? Völlig natürlich, allerdings alles andere als sozial.

Ich brauche den Zugang dazu die Welt zu sein, besonders in Zeiten die mir als Mensche schwer fallen. Doch genau dann sind meine Gedanken oft verblendet, von alle den Problemen, die eigentlich niemals wirklich Probleme waren.

Ich möchte diesen Moment nicht halten, er zerreist mich.
Ich möchte die Zeit nicht weiter gehen, denn ich habe Angst vor der Zukunft.
Zurück gehen kann ich nicht, denn der Ström scheint nur in eine Richtung zu fließen! Also muss ich zurücklassen was ich nicht mitnehmen kann: Die Hoffnung darauf, das alles so wird wie es früher war.
Erst wenn ich die Vergangenheit losgelassen habe, kann ich wieder im Strom der Zeit schwimmen ohne dabei ständig mit allem zusammen zu stoßen, was noch so darin rum treibt.

2.11.16 22:45

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